Albumcheck | ALMAH von AVISHAI COHEN

Lernen und Entwicklung in unserem Leben greift der Komponist, Bassist und Arrangeur AVISHAI COHEN in seinem Album auf. Mit seiner Musik durchläuft der Hörer die bisherige Zeit zurück zum Ursprung. AVISHAI COHEN spielt Kammermusik.

Das besondere an seinen Werken ist, daß er Genres des Mittleren Ostens spielt, Musik aus Lateinamerika und und der Popmusik. Dieses Wechseln der Musikrichtungen hat er auf Bühnen, wie der New Yorker Bühne bereits vorgeführt. Auf der Bühne „New-York“ hat er seine Stücke bereits gespielt, zusammen mit Danilo Perez und Chick Corea. Nachdem er das getan hatte, beschloss er eine Solokarriere zu starten. AVISHAI COHEN geht ohne Gewissensbisse an die Sache heran. Er sagt, es ist ein klassisches Album mit Jazz. Das ist ganz grob gesagt. Aus dem Album hört der Hörer Latino-Rhytmen und Popmusik heraus, neben Melodien des Mitteren Ostens. Vor dem Studium von AVISHAI COHEN bei der Music & Arts High School (Jerusalem), war er in der Lehrzeit am Klavier und klassischer Harmonielehre.

In einer so großen Bestrebung hatte er bisher sein Wirken noch nicht in dieser Dimension dargeboten, wie jetzt im Album ALMAH. Seine Mitwirkenden in der Gruppe sind Nitai Hershkovits (Pianist), Ofri Nehemya (Drummer), ein Streichquartett und eine Oboe. Die beiden Instrumente werden voller Ausdruck und teuflisch gespielt von Yoram Lachish. AVISHAI COHEN geht seit einem Jahr auf Konzerttouren. Die Konzerttouren bietet er unter dem Namen Avishai Cohen with Strings an. Das Kammerkonzert-Team arbeitet sich durch die Musik, durchläuft Reflexionen. Der Höhepunkt der Melodien ist sorgfältig geplant und mit liebevoller Geduld. Avishai Cohen wurde vorgeschlagen, er solle es mit einem Streicherensemble innerhalb seines Projekts probieren, das Vergnügen mit Steichern zusammen zu arbeiten, hatte Cohen, die Umsetzung für sein neues Projekt als fester Bestandteil, davon hatte er immer geträumt. Cohen fehlte die Zeit, vielleicht auch Selbstvertrauen, was Grund war, warum er sich lange nicht daran getraut hatte. Dadurch, daß er in den letzten drei Jahren Komponien für ein Streichquartett (Oboe) schrieb, und dies Ihm persönlich sehr zusagte, beschloß er daran weiter zu arbeiten und das ausgebaut hat.

Auf zwei Violas fielen spezielle Komponien von ihm, die durchdacht und sehr genau musikalisch sind (an den Violas: Amit Landau; Noam Haimovitz Weinschel). In der Violinen-Besetzung hört der Hörer Cordelia Hagmann und Yael Shapira ist am Cello. Weil die Kompositionen im tiefen Register komponiert ist, entschied sich Cohen für zwei Violas. Die Violas klingen sehr in die Tiefe gehend melancholisch. Durch die Oboe wird diese Stimmung aufgeheitert und schafft den besonderen Klang. Cohen spricht von einem Eigenleben, daß die Musik für sich entwickelt hat.

Der Hörer kann diesen Klang in der Ouvertüre (Noam) heraushören. Für einen Double-Bass-Konzert wurde es geschrieben. Zu Ehren des verstorbenen jungen Cousin komponiert, der durch Unfall ums Leben kam, beim Dienst in der Armee (Israelische Armee). Der Hörer kann aus dem Stück eine Art Schatten heraushören, der unterschiedliche Gesichtspunkte offen hält. Avishai Cohen hat das Stück so inszeniert, daß der Hörer meint, ein reduziertes Orchester zu hören, daß durch das Jazz-Trio eine weitere Energie und neue Struktur erhält.

Im Album sind Trio und Orchester sehr gut aufeinander abgestimmt. Erreicht hat Avishai Cohen das durch sein Gefühl für Musik. Er improvisiert gerne und versteht es die beiden Komponenten zusammen für sich sprechen zu lassen. Durch Musikelemente von Klassik und Jazz konnte das Orchester einmal ganz frei sein.

Album: Almah
Artist: Avishai Cohen
VÖ: 07.02.2014
Produziert von Lars Nilsson & Avishai Cohen
Executive Producer: Ray Jefford für Razdaz Recordz/ Parlophone Music France a Warner Music Group Company

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