Albumcheck | World of Mouth von Seth Lakeman

Folk und Country, aber mehr der traditionellen Art. Das bietet des siebte Album „World of mouth“ des Engländers Seth Lakeman.

Der englischer Folksänger, Songwriter und Multiinstrumentalist gilt in seinem Heimatland unlängst als eine feste Größe in seinem Genre.  Mit „Poor Man s Heaven“ schaffte es der Sänger 2008 sogar in die Top Ten der Albumcharts.

Für „Word Of Mouth“ hat sich Lakeman nun den mündlichen Überlieferungen, den versteckten Geschichten und den unbekannten Helden seiner Heimat Devon und Cornwall gewidmet. Ein Umstand der definitiv nicht nur in die Texte sondern ins komplette instrumentierte Songwriting eingeflossen ist und sich wie ein roter Faden durch den Longplayer zieht.  Auch die uralte und ureigene Tradition von Folk führt Lakeman weiter.

Der Song „The Saddest Crowd“  basiert beispielsweise auf einem Zeitungsbericht, in dem ein Journalist die Ankunft eines Schiffes mit „Titanic“-Überlebenden in Plymouth schildert.

Aufgenommen hat Lakeman die Lieder mit seiner Liveband und dem Produzenten Ian Grimble in einer Kirche, was dem Album zusätzlich seinen besonderen „Schliff“ verleiht. Sehr schön auch das Zusammenspiel der einzelnen Elemente und Klangteppiche, die den Longplayer zu dem machen, was er ist. nämlich was ganz Besonderes.

Prädikat: Hörenswert!

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