Albumcheck | The King of Soul von Otis Redding

Es ist schon seltsam wie die Musikgeschichte tickt. Mit gerade mal 26 Jahren verunglückte Otis Redding im Jahr 1967 ohne auch nur einen Cross-Over-Hit gelandet zu haben. Seine Single (Sittin‘ On) The Dock Of The Bay, welche drei Tage vor seinem Tod aufgenommen wurde, brachte ihm posthum seinen einzigen Nr.-1-Hit in den R&B-Charts. 

Zu seinen Hinterlassenschaften zählen sich insgesamt acht Longplayer, die bis heute zu den Besten ihrer Zeit gehören. Mittlerweile wird Otis Redding als King of Soul bezeichnet. 

Mit der 4 CD-Box „The King of Soul“ veröffentlicht Rhino ein einzigartiges Monument, wessen dem Musiker mehr als würdig ist. So gibt es Live-Aufnahmen auf die Ohren. Die Veröffentlichung der CD-Box fällt mit dem 50. Jubiläum seines Debüt-Albums „Pain In My Heart“. Also ein besonderer Anlass, der sich als roter Faden auch durch die insgesamt 92 Songs zieht.

Willkommen ihr 1960er, wie haben wir euch vermisst. Und für uns Jüngeren: Scheiß auf die 80er, wir hätten gerne in den 60er gelebt.

Auch die Live-Aufnahmen von 1966 aus dem Whisky A Go Go in LA (These Arms Of Mine, Papa’s Got A Brand New Bag) und dem Olympia Theatre aus dem Jahr 1967 (Shake, Try A Little Tenderness) überzeugen auf ganzer Linie.

Eine Platte bzw. Zusammenstellung, die man unbedingt kaufen sollte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.