Albumcheck | Say Yes-Evolved von Iyeoka

Iyeoka, deren Name in der nigerianischen Esan-Sprache „Respektiert mich“ bedeutet, hatte die Urfassung des Albums Say Yes bereits 2010 in den USA im Eigenvertrieb veröffentlicht, also quasi aus dem Bauchladen heraus und ohne Labelunterstützung.

Nun gab es quasi einen Re-Release und von anfangs 11 Tracks ist das Album inzwischen auf 13 Tracks angewachsen. Ferner wurde der Albumtitel „Say Yes Evolved “ angepasst.

Schade, dass der Longplayer vier Jahre benötigte um auch hier veröffentlicht zu werden. Denn das Album hat eine Menge zu bieten.  Iyeoka traut sich gesungene Gedichte mit Elementen aus Jazz, Funk, Blues und Gospel zu verweben.

Der unverkennbare Stil von „Poem Songs“ ist unüberhörbar, gepaart mit traditionellem und melodiebetontem Songwriting passt es wie die Faust auf’s Auge. Der ausgekoppelte „Yellow Brick Road Song“ kam in einer Episode der HBO-Fernsehserie „How To Make It In America“ zum Einsatz, 2011 wurde er gar als Kennmusik der auch bei uns erfolgreichen Serie „Fairly Legal“ ausgewählt.

Gleichzeitig entwickelte sich das offizielle Video zu „Simply Falling“ zum Klick-Phänomen auf YouTube.

Der Silberling sprüht vor Abwechslung. Langweilig wird es dem Ohrenzeugen in keiner einzigen Minute, schließlich vereint die Sängerin verschiedene Stile und Genre.

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