Albumcheck | Elegies in Darkness von Diary of Dreams

„Elegies in Darkness“ heißt das 11. Studioalbum von Diary of Dreams. Dem Namen alle Ehre machend, hat man es hier wahrhaftig mit einem tiefen, organischen und dunklem Longplayer zu tun. 

Kurz um, es handelt sich um ein Endzeit-Epos, welches mit starken und dunklen Kompositionen aufwartet. Nicht gerade das richtige an einem schönen Tag, wo einem die Sonne bereits um 07:00 Uhr ins Zimmer leuchtet und einen anlacht.

Zwar verspürt man in der Dunkelheit der Musik immer etwas Hoffnung und Positives. Doch wie kann man so düster sein?

Die 12 Tracks bedienen sich deutschen Texten  sowie englischen Worte und sind bis ins kleinste Detail durch produziert. Immerhin hatte die Band auch drei Jahre Zeit um den Entstehungsprozess voran zutreiben. Zu hören gibt es große Chöre und Orchesterwände, die den Ohrenzeugen sicherlich nicht unbeeindruckt zurücklassen. Hämmernde Rhythmen und apokalyptische Grooves runden neben den Balladen das Hörbild ab. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum haben die Gitarren auf dieser Produktion wieder die bei Diary of Dreams typische Rolle angenommen.

Technisch ist der Longplayer gut gemacht, doch die Düstere, ja fast ausweglose Atmosphäre der Platte hinterlässt uns doch etwas kritisch.

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