Albumcheck | All the Luck in the World von All the Luck in the World

„Never“, ein Song der sich einprägt. Nicht zuletzt zu schulden der Trivago-Werbung, die bereits seit einiger Zeit auf den Fernsehsendern ausgestrahlt wird.  In kurzer Zeit sahen sich zudem mehr als 70.000 Menschen das Video auf Youtube an und auch die Kommentare waren euphorisch.

Dabei wollten Neil Foot, Kelvin Barr und Ben Connolly doch einfach nur Songs schreiben und mit Freunden im Wohnzimmer Musik machen, wie Neil es ausdrückt.

Dass der Song und zudem auch noch das selbstbetitelte Debütalbum der Iren so reinhaut, hätte sicherlich niemand gedacht. Die Songs der drei 19-jährigen Iren, die sich 2011 als Band fanden, beglücken ihre Zuhörer.

Das Album, welches 11 Tracks umfasst, ist sparsam instrumentiert und reduziert auf das Wesentliche. Natürlich kennen wir allesamt Folk. Wir lieben ihn. Doch bei dieser Art hat man es mit jungem und leichtem Folk zu tun. Mal bäumt sich die Band hinter dem Sänger auf, elektrifizierte Gitarren, ganze Bläsersätze, Streicher, dann wieder wird es still und nur die Stimme des Sängers Neils Stimme verbleibt, begleitet von einer einsamen gezupften Akustikgitarre. Och ist das schön. Häufig herrscht auch absolute Taschentuchgefahr.

Da will man gar nicht, dass die CD überhaupt endet.  Die Aufnahmen fanden übrigens im Sommer in Denee in Belgien und in Berlin statt. Im November erhielt das Album im Tonstudio in Haldern den letzten Schliff.

Ohne Frage, für dieses schöne Machwerk sprechen wir einen klaren KAUFBEFEHL aus.

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