Albumcheck │ Label Milk & Sugar Records „House Nation“

Seit ABBA Zeiten wird gemixt. Durch die digitale Tontechnik kommen die Bässe der Songs besser heraus. Wer von den Hörern abschalten möchte, kann das neben gemütlicher Musik von Rojas, durch sein aktuelles Album „Albatross“ oder im Bereich Disco-Musik.

Das hängt vom Geschmack des einzelnen Hörers ab, ob er eher ein Tänzer ist, gerne Disco-Musik hört, oder lieber Songs mag, in denen hauptsächlich echte Musikinstrumente vertont werden.

Die Tracks auf den aktuellen zwei CDs von House Nation gehen nach Redaktionsmeinung auf ein bestimmtes Ziel. Wenn das Problem gelöst ist, wird eine neue Tonspur eingebaut. Im Track 3 geht es um „House-Schlittschuh“. Im Track 4 singt eine Frau in Englisch träumerisch, mit dicken Bässen unterlegt und einer einfachen Melodie. Der Discogänger kann hier ganz entspannt aus seinem alltäglichen Arbeitsberuf aussteigen und abschalten. Eine ständig wiederkehrende Sequenz im Track 5 „Wamdue Project „King of my Castle (Crazibiza Remix), bis eine Sängerin ständig wiederkehrenden Songtext singt, dazu der „Dampf“ von elektrischen Schlagzeugen und Bässen macht den Song rhytmisch stark.

Besonders jüngere Menschen können sich in Discos bei den Songs „ausklinken“. Erwachsene finden bestimmt schnell daran gefallen, wenn das Interesse an elektronischer House-Musik besteht. Bei manchen Songs geht es nicht um bestimmte Texte, es geht oft um die Melodie. Die Texte der Songs sind bei manchen Songs recht kurz. Dafür ist die elektrische Musik oft sehr ausdrucksstark, an manchen Stellen auch bewußt verzerrt. Bei dem Song Virolo „It’s House (Original Mix) könnte im Unterbewußtsein interpretiert werden, daß alles bis zu einem bestimmten Punkt geht und danach etwas anderes neues oder abgewandeltes kommt.

Einen blechernen Klang hört der Hörer des Tracks „ Milk & Sugar feat. Maria Marquez mit dem Track „Canto del PiPlon“ (Yces Murasca Remix). Auf der zweiten CD befindet sich von Maria Marquez ein zweiter Track mit demselben Songnamen, nur in der Version Taan Newjam Remix). Der Hörer hat den Eindruck in den Song einzusteigen und sich in Songsphären zu befinden, die Ihn abschalten lassen, auf die er sich ganz ruhig einlassen kann. Besonders beliebt ist der Track „Leeboy“ mit „Happy Times (Original Mix). Das Keyboard hört der Hörer mit seinen unterschiedlichen Klangarten heraus.

Wer von den Hörern doch lieber echte Musikinstrumente mag, wie Jazz, Soul, der kann zusätzlich die neue CD von Roberto Blanco kaufen. Technisch aufgenommene Musik aus dem Tonstudio ist natürlich nicht vergleichbar mit akustischer Musik. Im Vergleich zu Filmmusik oder Operette geht es bei dieser technischen Musik darum für jüngere Menschen, oder junggebliebene Menschen in Discos einen Ausgleich zu schaffen. Die einen Menschen können mit entspannter Musik abschalten, die anderen schaffen das mit fetziger Discomusik.

Gut findet es die Redaktion, daß nicht nur englische oder amerikanische Songtexte im Album sind. Der Hörer findet auf dem Album Songs in spanischer Sprache. Die Sprache wird bei den Songtexten nicht herausgestellt. Wichtig sind die Tonspuren mit den Intrumenten.

Der Song „andhim“. Der Hörer hat das Gefühl karibischen Rhytmen zu spüren. Der Song ist nicht großartig mit Liedtext unterlegt. Außerhalb von elektrischem Sound könnte mit Drums eine ähnliche Stimmung erreicht werden.

Rennen wir gegen unserer Zeit? Der Song von Solee „ Sommerlebe (Edke Klejn Remix) könnte den Hörer in diese Stimmung bringen. Markant sind die Bässe und die kurzen Keyboard-Anschläge, die im Bereich Gitarre liegen könnten.

Zusammenfasssung:

Verschiedene Tonsequenzen laden den Hörer auf eine Musikreise ein, auf die der Hörer einsteigen kann. Die verschiedenen Tracks holen den Hörer ab, nehmen Ihn mit bei rhythmischen Songs, oft mit wenig Text, bei der digitale Sounds im Vordergrund stehen. Genau richtig für Discos, die dem Publikum was Neues bieten möchten. Die Texte um die Tracks sind sehr einfach gehalten. Die Tracks laden Hörer ein zum Abschalten. Und überall ist Rhythmus, ob kleiner Rhythmus oder viel Rhythmus.

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