Albumcheck | Whorion: Fall of Atlas

Die Welt geht unter. So muss es sein. Wenn der das Himmelsgewölbe stützende Titan zusammenbricht, dann kracht der Himmel eben über uns zusammen. Das viertrackige Machwerk der finnischen Technical-Death-Metaller liefert den Soundtrack dazu.

Whorion lassen auf ihrer ersten EP „Fall of Atlas“ ein technisch in der Tat versiertes Gewitter auf die Menschheit herniederprasseln, dass man glauben möchte, die Geschichte von Atlas sei mehr als nur griechische Mythologie. Das frickelige Death-Gedresche wird fies gewürzt mit apokalyptischen Keyboard-Teppichklängen, welche die Vorstellung vom Weltuntergang zusätzlich fördern. Nach etwas mehr als einer guten Viertelstunde ist es vorbei. Die Welt ist vernichtet. Der oberste Halswirbel auch. Zurück bleiben düstere, fruchtlose Sümpfe und das Warten auf den ersten Longplayer.

Für den besonderen Geschmack! \m/

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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