Albumcheck | Crippled Black Phoenix: White Light Generator

Schwermut. Schwere Schwermut. Leidenschaft.  Zorn. Ekstase. Ausbrechen. Düsternis. Bersten. Endzeitballaden.

Die britischen Crippled Black Phoenix machen -wie bereits beim letzten Album erwähnt– weder seichten Brit-Pop, noch sonst irgendetwas leicht verdauliches. Das am 14. März erscheinende sechste Studioalbum White Light Generator macht da keine Ausnahme.

Diese Musik will gehört werden. Bewusst gehört. Sich in Dein Gehirn bohren und sich Dir mitteilen. Klanglich steht das Album in bester Tradition zu den bisher erschienenen Werken, insbesondere dem vor zwei Jahren erschienenen (Mankind) The Crafty Ape. Sphärischer Rock, teils gar metallisch anmutende Riffs, Verfremdungen. Auffallend viel „Radio“ wird eingespielt, wie ein Roter Faden im Generator.

Geschwindigkeit ist nicht das Ziel von Crippled Black Phoenix. Eher, die Töne auszukosten. Doch nicht, sich darauf auszuruhen. Es geht immer weiter. Von Meisterwerk zu Meisterwerk. In irritierender Klimax. Faszinierend. Ab der zweiten Hälfte des Albums geht es etwas lockerer zu. Justin Greaves gibt schließlich an, man habe ein „klanglich einfachereres Album“ erzeugen wollen. Klanglich einfacher? Es klingt immer noch aufwendig und nach viel liebevoller Arbeit.

Wie dem auch sei: Es ist großartig geworden.

CBP Live in Deutschland:

  • 06.05 Hannover – Musikzentrum
  • 07.05 Essen – Turock
  • 08.05 Hamburg – Fabrik
  • 09.05 Berlin – Kesselhaus
  • 14.05 München – Backstage Werk
  • 15.05 Frankfurt – Batschkapp
  • 16.05 Köln – Kantine
Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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