Produktcheck |Wavemaster MX3+ Subwoofer System

© Wavemaster

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In unserem Langzeittest mit einer Laufzeit von mehr als 6 Monaten, haben wir das Wavemaster MX3+ Subwoofer System auf Herz und Nieren prüfen können und wollen euch nun über das Resultat berichten. Der Testrahmen wurde mit knappen fünf Monaten angesetzt. 

Der Wavemaster MX3+ besteht aus zwei kompakten Satelliten, einem Basslautsprecher im Holzgehäuse und einer separaten Bedieneinheit. Angeschlossen werden kann das Subwoofer System an jede unverstärkte Klangquelle. In unserem Test haben wir verschiedene Anschlüsse geprüft. Zum Einsatz kamen  TV, Macbook, iPhone, iPod sowie ein Zusammenschluss mit einem JBL on Stage micro2.

Das Design der Wavemaster MX3+ Subwoofer System: 

Das kompakte Design sowie die abnehmbaren Schutzgitter lassen das Design unaufdringlich erscheinen. Die abgerundeten Kanten der beiden Lautsprechern sticht besonders hervor. Der Basslautsprecher im Holzgehäuse besticht durch seine hochglänzende Auslassung. Und wie man es von einem Lautsprecher-System erwartet, kommt die schwarze Farbe gut rüber und passt auf jeden Schreibtisch sowie an einem anderen Ort in der Wohnung. Mit einem Gewicht von 5 kg lässt sich das System auch an der Wand montieren. Eine dementsprechende Vorrichtung ist vorhanden.

Das Klangerlebnis der Wavemaster: 

Das Sybwoofer System kann, wie bereits geschrieben, kinderleicht an verschiedene Geräte angeschlossen werden. Unser erster Test bezog sich auf den Anschluss an ein MacBook Pro. Anfänglich war ein leichtes Brummen und ein Rauschen zu vernehmen. Zusätzlich verfügt der Wavemaster über starke Eigenresonanzen. Bei Songs wie z.B. The Kill von 30 Seconds To Mars gibt das System „seinen Geist“ auf und kommt mit dem Hochtöner nicht klar. Die hohen Töne kratzen. Im Bereich Klassik oder Jazz verschluckt der Subwoofer einen erheblichen Teil an Hochtönen. Je nach Stellplatz des Bassteils strahlt der Wavemaster extrem ab. Bei voller Lautstärke, versteht sich.

Unser nachfolgender Test fand im Freien mit einem iPod statt. Dieser ist durchweg positiv. Hier lässt sich die Lautstärke an dem iPod selbst sowie an dem separaten Bedienteil verändern. Im Radius von ca. 50 Metern lässt sich die Umgebung ausreichend beschallen. Nur der dumpfe Hall, trotz linearer Einstellung auf dem iPod, verärgert die Nachbarn ein wenig. Ansonsten macht der Wavemaster MX3+ eine gute Figur und kann auch laut aufgedreht werden. 

Selbstverständlich haben wir nicht nur musikalische Komponenten mit dem System getestet. Also haben wir das System (ebenfalls im Freien) in Verbindung mit einem TV getestet. Für ein Fußballspiel mit Freunden lässt sich der Subwoofer in freier Natur sehr gut anwenden. Auch in einem geschlossenen Raum lässt sich an der Klangleistung bei einer sprachlichen Wiedergabe nicht meckern.

Im Zusammenschluss mit einer JBL haben wir den Wavemaster synchron in zwei verschiedenen Räumen laufen lassen. Die Harmonie zwischen den beiden Geräten ließ uns staunen. Nun könnte man sich fragen, ob dies eher als Nachteil oder Vorteil zu werten ist, denn schließlich handelt es sich bei dem JBL Micro Stage lediglich um ein Modell mit einer Verstärkerleistung von nur 2x 3Watt.

Wir haben u.a. folgende Songs abgespielt: 

  • This is war von 30 Seconds To Mars
  • The Kill von 30 Seconds To Mars
  • River flows in You von Yiruma
  • Bitter Sweet Symphony von The Verve
  • Hold me, Thrill me, Kiss me, Kill me von U2
  • Bohemian Rhapsody von Queen
  • Killing In the Name von Rage against the Machine
  • Losing my religion von R.E.M.
  • Sky and Sand von Paul Kalkbrenner
  • Blue Monday von New Order

 Preis-Leistungs-Verhältnis: 

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Wavemaster ist okay. Natürlich gibt es Systeme (auch NoName Produkte), die besser sind und auch schlechter. Vor allen Dingen eignet sich das System für den PC bzw. MacBook und für TV. Ein besonderer Vorteil ist, dass sich die zwei Satelliten bequem an die Wand hängen lassen und auch keinen besonderen Abstrahleffekt haben. Die Wände wackeln also nicht. Das Bassteil lässt sich getrost auf den Boden stellen, sieht aber auch auf einer höher platzierten Stelle stylisch aus.

Für lautes „Aufdrehen“ ist das System eher weniger zu gebrauchen, da es hier und da so seine kleinen „Klang“macken aufweist.

Eigenschaften und technische Daten:
Gehäusefarbe: schwarz/metallic
Anschluss:
3,5-mm-Klinken-Stecker
Stummschaltung bei Kopfhörerbetrieb
Fernbedienung: Kabelgebunden, Tischfernbedienung
Sinusleistung Satelliten:
  2 x 12 W (7cm Breitband)
Sinusleistung Subwoofer:
  36 W
System:
2.1 System
3 getrennte Verstärkerstufen
Separate Bassregelung für Subwoofer
Frequenzbereich Subwoofer:
35 – 150 Hz
Frequenzbereich Satelliten:
150 – 20.000 Hz

1 Comment

  1. Daniel sagt:

    Hört sich nach einem super System an. Werde ich gegebenenfalls mal testen. Danke für den schönen Artikel 🙂

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