Albumcheck | „Wolf In Loveland“ von Wolf In Loveland

Und wieder einmal gibt es über einen neuen Geheimtipp zu berichten: diesmal geht es dabei um die niederländische Folk-Band Wolf In Loveland, mit ihrem gleichnamigen Debütalbum.

Das 7-köpfige und äußerst sympathisch aussehende wie klingende Kollektiv aus Rotterdam, setzt sich aus dem Sänger und Songwriter Jan Minaard, den beiden Gitarristen Bas van Holt und Tim van der Burg. dem Drummer Rafael Schwiddessen, dem Bassist  Ruben Trouborst, sowie den Background-Sängerinnen Merel Moelker und Janine van Osta zusammen, und macht warmherzigen, melodischen und zum größten Teil herrlich schmachtenden bis fingerschnippenden Folk-Pop.

Du Grundstimmung bleibt zwar praktisch durchgehend unaufgeregt und eher ruhig, dabei zeigen sie aber auch unterschiedliche Klangfarben. Im melodischen Opener „Nothing At All“ kommen leichte Country-Nuancen zum Vorschein, „Tattoos“erweist sich als warmherzige Gitarren-Pop-Perle, „Truth To Be Told“ schielt leicht in die Richtung von Mumford & Sons,  und „Other Side/Neon Lights“ gibt einen wunderbaren Folk-Rock-Song zum besten.

Insgesamt ergibt ein sehr rundes und stimmiges Album, das aber vielleicht ein wenig zu sehr im balladigen Tempo zu versumpfen droht. Ein wenig mehr Schmiss oder fesselndere Ideen hätte man sich ab und dann dann doch gewünscht – aber trotzdem hat die Band mit „Wolf In Loveland“ einen sehr schicken Erstling vorgelegt,  für den sie sich keineswegs schämen muss.

 

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