Albumcheck | Vermin: Mind Control

Aus Bayreuth kommen die. Und wären prima geeignet, die dortigen Wagner-Festspiele zu sprengen. Mit neuem Sänger, gehässigen Texten  und dem am 13. Dezember 2013 veröffentlicht werdenen zweiten Longplayer treten sie nun erneut an, die Welt mit so etwas wie Death Metal oder so ähnlich zu bespaßen.

Zunächst fällt auf, dass die Mucke gleichzeitig recht thrashig klingt und damit etwas offener, weniger nach Tod und Verwesung. Zum zweiten klingt in manchem Solo klassischer Rock’n’Roll durch. Und zum Dritten scheint das „Pack“ von Vermin einfach Spaß an dem  zu haben, was sie tun.

Das Album Mind Control jedenfalls ist ruppig und garstig, rauh, kratzig und irgendwie fies. Also gelungen! Es fährt zwar nicht direkt ins Genick, doch könnte man sich durchaus recht bald daran gewöhnen. Das Problem dürften relativ viele verschiedene musikalische Reize sein. Was fürs Hirn eher als den Nacken. Mind Control eben.

Fazit: Lohnt sich.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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