Albumcheck | Roy de Roy: Civil Riots

Polka ist auch eine ganz nette Mucke, wenn man mal Spaß haben will. Die in Wien ansässigen Slowenen scheinen eben diesen reichlich zu haben.

Denn trotz der sehr politischen Texte (auf der Bandseite auch auf englisch übersetzt, sollte jemand zufällig nicht die slowenische Sprache beherrschen) von Roy de Roy kommt die Musik gut gelaunt rüber, nicht verdrossen, wütend oder resigniert. Davon zeugt schon der Titel des aktuellen Albums „Civil Riots“. Sprecht es einfach ein paar mal aus, drauf kommen müsst Ihr aber allein.

Das Album geht derbe ins Tanzbein. Live muss es noch viel heftiger sein. Und im Kopf tauchen Bilder auf vom letzten Urlaub auf dem Balkan mit Dorfparty, ersatzweise Szenen aus „Schwarze Katze, weißer Kater“, sehr viel zu essen und ebensoviel Wein. Die Party am Vorabend der Revolution. Hey ho, let’s go!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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