Albumcheck | Weekend Nachos: Still

Wer sich einen derart harmlosen Namen gibt macht entweder langweiligen popcornlastigen Highschool-Schrabbel a la Housemartins. Oder unglaublichen Lärm. Die vier Knaben aus Chicago/Illinois widmen sich eher letzterem.

Hier gibt es nur Popcorn, wenn dieses erst im Magen explodiert und unter schauerlichen Geräuschen den Körper zer—, neee, lassen wir das lieber, sonst bekomme ich noch Ärger. Die Weekend Nachos haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den vom Namen her weniger irreführenden Pig Destroyer. Rotzig, krahig, lärmig mit zerfetzten Riffs und den Todesschreien brünstiger Nilpferde.

Ein Radau, den nicht jeder aushält. Hier trennen sich die harten Hardcore-Freaks von den Muttischrecks. Und für diese Trennung sollten die lediglich 22 Minuten voll ausreichen. Dann ist man endlich unter sich und kann sich von Langweilern und Krawattenträgern endlich erholen. Und irgendwie riecht die Musik nach brennendem Gummi.

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