Albumcheck | Toxic Holocaust: Chemistry of Consciousness

Es gibt ihn noch, den „traditionellen“ Thrash Metal, der noch richtig hässlich und laut ist und einen saftigen Schuss Punk intus hat.

Vor ein paar Wochen kam der neue Longplayer von Toxic Holocaust heraus. Klingt ein wenig, als würden sich die ganz frühen Metallica mit Motörhead prügeln. Chemistry of Consciousness klingt rauh und ungehobelt und erst recht ungeschliffen. Abgehackte Riff-Fragmente, Klangbild eines Rasenmähers. Dabei nie undifferenziert. Aber ziemlich schnell. Irgendetwas wird da zerhackt, was und von wem möchte man lieber nicht wissen.

Atempausen? Was und wofür zum Teufel? (irgendwie erinnert mich der Titel „Acid Fuzz“ an Metallicas „Hit the Lights“, ist das Zufall?) Knüppel aus dem Sack! Immer feste druff! Und laut! Und nun verabschiede ich mich, die Polizei klingelt gerade.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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