Albumcheck | Suffer the Wrath: Divine Sign

Warum brutal, wenn es auch extrem brutal geht? Diese EP hier könnte der Soundtrack zu DOOM2 im Nightmare-Modus sein. Ein Sound, als würde von einem frisierten Panzer ein großkalibriges Maschinengewehr abgefeuert, während man die Todesschreie getroffener Riesenkrokodile hört.

Großmütig verzichten Suffer the Wrath darauf, das geneigte Publikum unnötig mit überflüssigen und überbewerteten Ein- und Ausleitungen auf die Folter zu spannen. Es gibt nur ON und OFF. Entweder hört man nix (dann ist ein paar Millisekunden Pause), oder man bekommt das volle Brett übergebraten. Fieserweise oft in extrem kurzen Wechseln, dass die kläglichen Reste des menschlichen Trommelfells so richtig auf Belastbarkeit getestet werden. Hässliche, abgehackte Riffs galore.

Die Musik ist zwar nicht extrem originell, jedoch extrem laut, extrem hart, extrem brutal. Etwas für Unerschrockene. Unerfahrene hingegen dürften schreiend die Flucht ergreifen. Perfektes Mordwerkzeug, wenn der Erbonkel nicht schnell genug vererbt.

Ob Divine Sign ein wirklich göttliches Zeichen ist, darf indes bezweifelt werden. 😉

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