Albumcheck | Sic Zone: Bear the Consequences

Der Titel des Albums möge Euch als Warnung dienen: Hören auf eigene Gefahr! Besonders zu Beginn des Albums ist der Gebrauch von Kopfhörern nur zu empfehlen, wenn dem geplagten Gehirn ohnehin nichts mehr passieren kann.

Brachial und mit hässlichem Geräusch fräsen sich Sic Zone mit Bear the Consequences in den Bregen und arbeiten dort pürierenderweise weiter. Musikalisches Können gepaart mit ebenso musikalischer Skrupellosigkeit schreien nach einem Belastungstest der Stereoanlage und damit der Nachbarschaft. Da wird nicht einfach nur draufgedroschen- das ist schon Kunst. Was dem mutantenstadlgeschädigten Paar von nebenan schwer zu vermitteln sein dürfte.

Sic Zone verzichten auf überflüssige Schnörkel oder alberne Posen auf der Platte. Irgendwas mit Death-Thrash-Black-Core-Irgendwas könnte man das nennen. Zum Teil extrem abgehackte Riffs gehen über in geräuschiges Brett zu mal brünstigem, mal dyspnoeisch-japsendem Growling.

Dabei können sie auch schön, wenn sie wollen. Was man dann auch zu hören bekommt beim Zweiteiler „Falling Lost“ in der Mitte des Albums. Nur wollen sie das meistens nicht. Wer will das schon?

Fazit: Horns Up! Kaufen! Und nicht vergessen: Bear the Consequences – Ihr wurdet gewarnt!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.