Albumcheck | My Inner Burning: Dead and Gone

Im Dezember 2011 schrieben wir zuletzt über ein Album der niedersächsischen Metal-Combo um Torsten Sauerbrey mit einem kleinen Hauch Gothic dabei. Und dann wurde lange an einem Album gearbeitet und wir hörten nichts mehr davon.

Doch mittlerweile hat sich My Inner Burning aus dem Harz zurückgemeldet. Mit neuer Besetzung und neuem Album. Dead and Gone ist im Vergleich zum im März 2011 erschienenen Vorgängeralbum Eleven Scars weniger ruppig,zumal der Shouter wegfällt, und noch melodischer. Auch die Gitarren sind im Durchschnitt ein wenig weniger brutal, setzen aber weiter eine metallische Klangbasis. Die neue Sängerin Cecile Beelmann war keine schlechte Wahl. Sie versteht es, einen ziemlichen Druck aufzubauen, wo es nötig ist, und kommt auch mit Sprüngen über größere Intervalle zurecht.

Leider reicht der Longplayer nicht ganz an seinen Vorgänger heran, was sicherlich nicht an den Fähigkeiten der MusikerInnen von My Inner Burning liegt. Er ist ein wenig poppiger geworden, als der Musik wirklich bekommt, und tönt manchmal etwas angestrengt. Dennoch ist Dead and Gone für die weniger rabiate Fraktion empfehlenswert.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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