Albumcheck | Mental Killing Spree: Centrifuge of Man

Zentrifuge passt schon. Wer unbedingt brutal das Hirn aus dem Schädel geschleudert bekommen möchte, der wende sich an diese Jungs aus Wilhelmshaven, die es nach vielen Jahren bestehens endlich geschafft haben, ein komplettes Album herauszubringen.

Die Vocals klingen übelst nach mit Drahtbürste vorbehandelten Stimmbändern. Das instrumentale Gehacke klingt, als hätte man mehrere Hannibal Lecters auf Speed an die Instrumente gelassen. Auf gut Deutsch: Wer’s richtig hart mag, der ist hier richtig!

Genretypische abgehackte Riffs mit teilweise großen Intervallen und stotternde Blast Beats sorgen für eine angenehm ungemütliche Atmosphäre. Zuweilen klingen Mental Killing Spree fast chaotisch (für Uneingeweihte natürlich nur, vom Prinzip her ein wenig wie Immortal mit „Blizzard Beasts“)- dabei aber höchst präzise spielend!

Wer es gerne tödlich grindig hat, der dürfte mit Centrifuge of Man seinen Spaß haben. Was weniger gelten dürfte für die Romantiker unter uns. 😀

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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