Albumcheck | Disfigured Dead: Relentless

Da wir hier in den letzten Tagen recht viel Death Metal präsentierten, präsentieren wir heute zur Abwechslung mal Death Metal. In dieser Sparte scheinen offenbar immer noch Steigerungen der Brutalität möglich.

Sehr Ohrenschmerzverursachungsverdächtig scheinen  die Drei von der Tankstelle Disfigured Dead, von denen immerhin zwei Drittel den sehr passenden Nachnamen Kratzer tragen. Deren drittes Album namens Relentless erschien bereits im Mai 2013 und ist eigentlich genretypisch, dabei jedoch ziemlich hart eingedroschen, schnell und ohne jede echte Atempause.

Stellenweise erinnert es an Demilich in etwas konventioneller strukturiert und schneller abgespielt, nur ganz anders. Und ein paar Stellen erinnern an Immortal auf Blizzard Beasts. Ausgerechnet. Zur  Entspannung taugt der Stoff keinesfalls, nicht einmal bei mir, der ich doch prima bei Metal einpennen kann, ungeachtet seiner Heftigkeit. Der Nacken bricht nicht, er wird geradezu gemahlen. Das ist alles sehr ungesund! (Wie alles, was Spaß macht) 😉

Death-Metaller sollten sich Relentless unbedingt geben. Zur Bekehrung Ungläubiger hingegen sind Disfigured Dead noch zu schwere Kost.

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