Albumcheck | Cvinger: Monastery of Fallen

So lange gibt es diese  Black-Metal-Band aus Slowenien mit dem eigenartigen Namen noch nicht. Seit 2012 erst, doch seitdem waren sie recht fleißig.

Mit Monastery of Fallen veröffentlichten Cvinger bereits in diesem Sommer ein Album (acht Titel) oder eher eine EP (20 Minuten) ziemlich böser und rabiater Musik. Für Black Metal ist der Sound fast schon zu gut, er klingt nicht ganz so sehr wie Anfänger in der Konservendose wie bei anderen Bands. Es lassen sich relativ viele Details heraushören. Obwohl ich finde, dass das ganze eher nach Death Metal klingt. Aber das ist im Grunde genommen egal. Hauptsache, es rappelt ordentlich.

Und das tut es durchaus. Auf die Texte sollte man vielleicht nicht so achten, die sind grenzdebil. Was nun allgemein nicht gerade eine Seltenheit ist. Rabiate Wechsel von sanfterer Musik oder auch lateinisch gesungenen Choral-Intermezzi zu üblem Geholze verfehlen ihre Wirkung nicht. Jedoch ist dieses Stilmittel nicht besonders neu und durch ständige Wiederholung wird es nicht unbedingt origineller.

Fazit: Zwiespältig. Schlecht ist „Monastery of Fallen“ keinesfalls, und Cvinger sollte man sicherheitshalber im Auge behalten.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.