Klassikcheck | Brahms: Klavierkonzerte Nr. 1 und 2 (Hélène Grimaud)

Dies ist eine Gegenüberstellung. Eine musikalische Gegenüberstellung des ersten Klavierkonzertes von Johannes Brahms und dem zwanzig  Jahre später komponierten zweiten.

Gegenübergestellt werden sie von Hélène Grimaud, der zu Recht gefeierten französischen Pianistin, die ihnen zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks und Andris Nelsons Leben einhaucht. Wobei das Orchester vielleicht noch ein klein wenig mehr hauchen könnte. Manchmal kontrastiert es doch etwas zu Grimaulds lebhaftem Spiel.

Ihr Versuch, die Stücke mit dem Brahms zu seinem jeweiligen Alter während der Entstehung zu verbinden, ist gelungen. Das spätere Werk ist doch etwas gesetzter dargeboten, ohne dabei an Lebendigkeit zu verlieren. „Gefühlter Brahms“, sozusagen.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich niemanden mehr spielen. Es bleibt nur: Musik.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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