JazzCheck | Esben Brand Kvartet: Silence and Sound

Der Musik nach muss er ein freundlicher Mensch sein, dieser junge Gitarrist aus Kopenhagen. Er gehört zu der dortigen Jazzszene, die mittlerweile mein Plattenregal mehr und mehr erobert.

Esben Brandt hat mit seinem Album „Silence and Sound“ (bitte keinesfalls verwechseln mit dem Simon and Furunkel-Gejammer „Sounds of Silence!“) sozusagen sein Studium symbolisch beendet und sieben Eigenkompositionen eingespielt. Allerdings nicht zu viert, sondern zu fünft, nämlich verstärkt durch einen zusätzlichen Saxophonisten namens Cesar Joaquinet aus Spanien. Nicht, dass sich der schwedischstämmige Fredrik Ljungkvist verstecken müsste, oh nein, ebenso wie Schlagzeuger Christian Windfeld und Bassist Peedu Kass (Estland) hat jeder sein Instrument drauf.

Esben Brandt liefert einen eher entspannt-entspannenden, ja fast meditativen Jazz, der dennoch spannend ist im Sinne von faszinierend. Die Combo zeigt, was sie kann, doch ohne zu übertreiben. Alles geschieht zum Wohl des Großen Ganzen. Was überhaupt bei den meisten mir zugesandten Werken aus dieser Gegend der Fall zu sein scheint. Es ist eine freundlich-melancholische Musik. Lohnt sich!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

1 Comment

  1. Bini sagt:

    Ist echt was dabei für Jazz leiberhaber, super.

    Zwar noch kein Gregory Porter, aber man stimmt sich trotzallen sehr gut damit ein 🙂

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