Albumcheck | Young at heart von Marceese

20 Jahre Rock’n’Roll und Bühnenschweiß haben den Sound des Berliner Musikers Marceese reifen lassen. Lässig, rau, einfach und authentisch. Sein viertes Solo-Album „Young at Heart“ sprüht quasi vor Rock, Folk, Blues und Americana.

Eingetütet hat Marceese insgesamt 11 Songs, die den Sänger wieder zu seinen musikalischen Wurzeln zurückführen. Besonders freut uns, dass Marceese nun bei dem Label Timezone Records untergekommen ist, welches wir zudem sehr schätzen. Hat uns Timezone doch schon die ein oder andere schöne Überraschung gemacht. 

Fangen wir jedoch erst beim Cover des Albums an. Hier gibt sich der Berliner sehr retro. Es hat schon ein wenig was von Schallplatte. Das Booklet ist ebenso ziemlich ausgiebig und nett gestaltet. Hier also schon ein mal ein Pluspunkt. Widmet man sich der Musik, fällt einem sofort:  „Young at heart“ steht zwar auf der Platte: musikalisch hat der Berliner jedoch in die Road-Retro-Kiste gegriffen und dies in einen eigenen Kontext gesetzt. Die Mundharmonika hat schon was von Bob Dylan. Hier und da könnte auch Tom Petty der Protagonist des Longplayers sein. Stimmlich hat sich der Sänger sehrwohl weiterentwickelt.

Am Besten gefallen uns eigentlichen die unterschiedlichen Aufnahmen und Techniken der einzelnen Tracks. Dies macht das Album zu etwas unverwechselbarem. Ein schickes Schmankerl ist auch das knappe 16 Minütige Instrumental.

Insgesamt bietet das Scheibchen einen großen Anteil an Abwechslung.

Anspieltipps: 

  • King and Queen
  • Have you see them
  • Blue Lights

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