Albumcheck | Too Weird to Live,Too Rare to die! von Panic! at the Disco

„Ich hatte diese Sounds in meinem Kopf“, erklärt Brendon Urie, „und musste einfach nur verstehen, wie ich sie da rauskriegen kann. Also habe ich geschrieben und geschrieben und geschrieben, bis wir letzten Endes all diese Songs hatten und ich dachte ‚Das ist es. Das ist das Album, das ich machen will.‘ Ich wusste, dass das passieren würde, und nun ist es endlich hier.“

Herausgekommen ist eine neue Platte. Produziert von Butch Walker, zollt Panic! At The Disco auf ihrem neuen Album „Too Weird To Live, Too Rare To Die!“ ihren Las-Vegas-Wurzeln mit einem glitzernden musikalischen Ansatz Tribut, der von ihrer stetig wachsenden Sammlung klassischer und moderner Synthesizer inspiriert ist.

Ohrenzeugen können sich auf High-Energy-Songs wie „Vegas Lights“ und „Nicotine“ gefasst machen. „Too Weird To Live, Too Rare To Die!“ katapultiert PANIC! AT THE DISCO auf  die Ebene ihres bisherigen Höhepunktes.

Der Longplayer fetzt und geht direkt in die Beine. Doch behandelt auch etwas ernstere Themen, was man anhand der rockigen Melodien nicht unbedingt für möglich hält.

Die Texte entsprangen Uries Wunsch, seine eigene Geschichte zu erzählen: Obwohl er seine Ideen manchmal auf fiktive Art verkleidete, war es sein oberstes Ziel, so ehrlich wie möglich zu sein. „Dieses Album ist bekennender als alles, was ich je davor gemacht habe“, sagt Urie, der dieses Mal viel über Beziehungen schrieb. Den letzten Song, „The End of All Things“, bezeichnet er als den offenherzigsten des gesamten Albums: „Als ich den geschrieben habe, stiegen mir die Tränen in die Augen, weil mich so starke Emotionen überkamen.“

Eine verspieltere Note schlägt Urie in „Girls/Girls/Boys“ an.  Auf ähnlicher Ebene bewegt sich auch „Nicotine“, der ein Mädchen mit einem Laster vergleicht, das man einfach nicht aufgeben kann. Einen etwas dunklere lyrische Wende schlägt „Too Weird To Live, Too Rare to Die!“ bei der ersten Single „Miss Jackson“ ein, für die Urie auf die Erfahrung zurückgriff, vor zwei Jahren betrogen worden zu sein.

Und so hat jeder sein Päckchen zu tragen, mit dem Unterschied, dass es musikalisch sehr gut umgesetzt wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.