Albumcheck | The Feast von Julia A. Noack

Selbst ist die Frau,
das dachte sich Julia A. Noack wohl, als sie Bob Dylan im Hotel abpasste und ihm einen ihrer Songs vorspielte. Herr Dylan hörte zu, sang seinen Song mit ihr und lobte sie. Das muss wohl was heißen.

Und genau diese Dame veräffentlichte nun ihr fünftes Album ‚The Feast‘. Ob Bob ihren Sound noch immer mag? Wir jedenfalls tun es.

Fangen wir mal mit Julia’s Stimme an: in Opener ‚Want/Be‘ präsentiert sie diese als rockiges Instrument und beeinflusst somit den Sound des Songs.

Dass sie ihr Stimme aber beherrscht zeigt sich, als sie für ‚Name For This‘ und ‚Summer, Something‘ wieder ruhigere Töne anschlägt und es schafft, diese erst rockig erscheinende Stimme in beruhigende Tracks einzufügen.

‚We’re Crazy‘ mixt leichte Elektrokelemente mit Folk- und Popklängen. Total crazy.

Titeltrack ‚The Feast‘ gefällt besonders gut und überzeugt mit Harmonien, leichten, glücklich klingenden Gitarrenrhythmen und Posaunen.

Und auch wenn es mittlerweile eher Indiepop ist, was Julia von sich gibt, so hört man den Akustik- und Folkursprung noch immer. Mr Dylan ist also noch immer eine Inspiration.

 

Sehr nette Platte, kann man definitiv hören.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.