Albumcheck | Nádúr von Clannad

Nach einer 15 Jahre langen Pause sind Clannad, in Originalbesetzung, zurück. Auch wenn diese lange Pause seit ihrem, mit einem Grammy ausgezeichneten, Album „Landmarks“ für zu lange gewesen scheint, sind sie nun wieder da.

Originalbesetzung = Originalklang?

Nun ja, an Moya Brennan’s elfenhafter, fragilen Stimme lässt sich mit Sicherheit nichts ändern. Das ist aber auch gut so, denn ihr märchenhafter Sound fügt sich exakt in die mystische, für Clannad typische, Musik ein.
Keltische Elementen mixen sich mit leicht elektrisierten Tönen. Tin Whistle und Harfe ergänzen Gitarre und Piano.

„Brave Enough“ zeichnet sich durch mehrstimmigen Gesang und die Harmonien als Highlight der Platte aus.

Man muss kein Fan der Band sein, um bei diesem Werk in träumerischen Welten abzudriften.

Kritikpunkt: die 13 Songs erscheinen alle etwas (zu) lang und ziehen sich mit manchen Instrumentalen etwas zu sehr in die Länge.
Ansonsten – wer ein Album sucht, um den Alltag hinter sich zu lassen, ist mit „Nádúr“ gut bedient.

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