Albumcheck | Mine von Architect

Manchmal gibt es so Alben, da denkt man sich bereits innerhalb der ersten Minuten: „Oh, Gott“ und man muss sich zwingen weiter zuhören. Ähnlich wie beim aktuellen Werk  “Mine” von Architect alias Daniel Myer.

Der Zuhörer wird sofort mit einem elektronischen Klangteppich aus IDM, Electronica und Ambient überzogen, der dazu noch ziemlich unheimlich klingt.

Bereits seit dem 1993 hat sich Architect mit Solo- und Kollaborations-Projekten einen Namen machen können. Zusätzlich arbeitet er  als Produzent, Remixer und Live- und Studiomusiker. Das erste Album hat Daniel vor 15 Jahren veröffentlicht.

Unterstützt der Neuling „Mine“ von Electronica-Legende und Filmkomponist Ben Lukas Boysen, dem Produzenten und Remixer Paul Kendall, Dejan Samardzic, dem Musiker und Sounddesigner Comaduster, Felix Gerlach, sowie der ungarischen Sängerin Emese Arvai-Illes, was den Longplayer allerdings auch nicht besser macht.

Für uns war das eher ein Schuss in den Ofen.

2 Comments

  1. schau noch mal ins übungsheftchen sagt:

    wie wäre es denn mal mit ein paar argumenten und fundiert, sachlicher kritik? also das ganz normale warum, wieso, weshalb.
    ich denke nicht, dass sich der schreiberling dieses schüleraufsatzes tatsächlich ernsthaft mit der scheibe auseinandergesetzt hat.
    von mir null sterne für den „redakteur“ und eine glatte zehn für herrn myer und alle am album beteiligten. für mich ist das werk nämlich das album des jahres 2013. jetzt schon. spannend, nicht zu kopflastig und trotzdem experimentell, was in diesem rahmen eine großartige leistung ist. es bleibt genügend raum für die genialen vocals. man wird verwöhnt mit herrlichen hallräume, schönen melodien und wundervoller drumprogrammierung. produktionstechnisch ganz weit vorn. unter guten kopfhörern eine offenbarung. ich könnte jetzt noch weiter ins detail gehen, aber ich bin ja kein rezensent. 😀 abschließend möchte ich aber noch auf das traumhafte „altitude (feat. comaduster)“ verweisen, welches den krönenden abschluss des albums bildet und mich immer wieder aufs neue an „inheritance“ von talk talk erinnert. wohl nicht die schlechteste referenz.

  2. Anderer Meinung sagt:

    Album des Jahres 2013? Das soll doch wohl eher ein Witz sein. Diese CD gehört sicherlich nicht dazu, da hat der Musikmarkt dieses Jahr einfach zu viel zu bieten.

Schreibe einen Kommentar zu Anderer Meinung Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.