Albumcheck | Metallica: Through The Never OST

Metallica knüppeln sich auch bereits dreißig Jahre durch die Weltmetalgeschichte. Mit der Napster-Geschichte haben sie sich gewiss sehr unbeliebt gemacht, doch wird niemand mit Recht abstreiten können, dass die vier Thrasher aus Kalifornien vor allem in der Cliff-Burton-Ära (R.I.P.) originell und prägend waren in Stil und musikalischer Aggressivität.

Schlechte Phasen gab es auch, doch immer wieder raufte sich die Band  zusammen. Nun ist der Film „Through The Never“ im Kino (wird auch noch geguckt!) und der Soundtrack wie angekündigt auf dem Plattenteller und ich soll darüber etwas schreiben…

Sechzehn Titel auf zwei CDs, alle live eingespielt und mit etlichen wichtigen Titeln dabei warten auf den Käufer. Klar wird schnell: Entertainer sind die Männer von Metallica noch immer, wenn auch die Musik zwar giftig, aber wesentlich weniger rotzig rüberkommt als in der „Guten Alten Zeit“. Und die Stimme von James Hetfield ist auch mit den Jahren älter geworden- was früher noch gebrüllt wurde, wir heute oft gesungen. Irritiert mich immer wieder.

Das Konzert hätte etwas wilder sein dürfen. Wobei sich dagegen wiederum die Frage stellt, wie glaubwürdig das noch wäre. Sind ja keine pickeligen Jungs mehr wie damals(tm). Doch, das Album gefällt. Nicht unbedingt ein Must Have, kein Genickbrecher, aber mit  Qualitäten.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

1 Comment

  1. Dreidimensional.

    Mit dieser Brille sehe ich ja noch bescheuerter aus als normal! Nun, was soll’s. Gestern sah ich meinen ersten 3D-Film, und einen 3D-Fim ohne diese hässliche Brille zu gucken ist alles andere als…

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