Albumcheck | Mechanical Bull von Kings of Leon

Die Brüder Caleb, Nathan, Jared und ihr Cousin Matthew gehören seit Jahren zu den ganz großen Familien im Musikgeschäft. Zumindest was den Erfolg betrifft. Mit “Sex On Fire” hatten die Kings of Leon im Jahr 2008 ihren ganz großen Durchbruch und wurden international bekannt.

Der Longplayer “Mechanical Bull” erblickte das Licht der Welt und natürlich könnt ihr euch das Scheibchen anhören und bei Lust auch kaufen. Mit der Veröffentlichung räumen die Jungs von Kings of Leon ganz klar und eindrucksvoll mit dem Gerücht auf, die Trennung der Band stünde kurz bevor. 

2011 sagte das Quartett seine US-Tour ab. Es gab interne Probleme. Hinzu kam, dass die Band kein offizielles Statement dazu abgab. Fans bangten um die Auflösung der Band.

Doch alles Quatsch. Mit der Single “Supersoaker” haben sie bereits im Juli einen Vorboten geschickt, der das neue Album ankündigte. Zwei Jahre hatte man für das Songwriting und das arrangieren benötigt.

“Zum ersten Mal hatten wir Gelegenheit, uns hinzusetzen und Gedanken darüber zu machen, was in all den Jahren passiert ist. Die ganzen guten Dinge, aber auch die hässlichen. Und dieses Nachdenken inspirierte uns auch – wir beschlossen, eine Platte zu machen, die uns ganz einfach Spaß macht”, so Caleb.

Zu spüren ist dieser Einfluss in den Songs, welche sehr ungezwungen klingen. Natürlich hat man es bei dem typischen Leon-Sound belassen. Doch eine Weiterentwicklung und eine gewisse Grundharmonie ist definitiv zu vernehmen.

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