Albumcheck | Kimaera: The Harbinger of Doom

Die Levante ist nicht unbedingt bekannt für ihre Metalbands. Zu unrecht, wie schon Hammercult aus Israel zeigen. Doch sind sie nicht die einzigen: Nebenan im Libanon machen bereits seit etlichen Jahren Kimaera jede Menge Lärm.

Mit „The Harbinger of Doom“ legen sie bereits ihr drittes Studioalbum auf den Tisch. Irgendetwas mit Doom und Death soll es sein. Fast- nicht ganz so eintönig und einfallslos wie der übliche Kram aus der Ecke der Verdammnis. Mehr Death, denke ich. Rifflastig. Hart. Hässlich. Gemein. Mit reichlich klanglicher Abwechslung.

Eine eher zarte Frauenstimme kontrastiert  stark zum Growling und lässt es fast noch ein wenig böser wirken. Damen in dieser Kategorie Band sind nicht wirklich verbreitet. Leider, möchte man sagen. Dazu auch -zum Teil orientalisch inspirierte- weniger rabiate Klänge.

Auch wenn diese Passagen manchmal etwas nach „Herr der Ringe“ klingen. Nur dass bei Kimaera Sauron gewinnt.

Fazit: durchaus interessant!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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