Albumcheck | Country Mile von Johnny Flynn

Für den Nachfolger zu „A Larum“ aus dem Jahre  2008 und „Been Listening“ , welches im Jahr 2010 erschien, haben sich Johnny und sein langjähriger musikalischer Partner und Freund Adam Beach (The Sussex Wit) dieses Mal für eine andere Art der Produktion entschieden. Statt wie beim Vorgängeralbum fünf Wochen im Studio zu verbringen, wurden dieses Mal einfach alle Songs recht roh und komplett in Eigenregie aufgenommen.

Seine Demos haben Johnny sowieso eh immer schon besser gefallen haben als die ausproduzierten Songs. Zeugnis legt davon „Country Mile“ ab, welches bereits seit September erhältlich ist. Aufgenommen hat man die Songs in verschiedenen Studios zwischen London und New York. Das Albumthema ist eine Reise, mit dem Reiseweg als Lehrer und der ‚Country Mile‘ als einer nicht näher bestimmten Weglänge. Diese Allegorie zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Album, denn jeder Song betrachtet die verschiedenen Bereiche des Lebens als seine Reise, die eine Art Karte bilden.

Die Umsetzung der einzelnen Songs ist Johnny Flynn durchaus gelungen. Die Scheibe entpuppt sich als süßes Schmankerl, welches leicht und bekömmlich zu sein scheint. Neben dem hervoragenden Titeltrack „Country Mile“ hat der Longplayer schicke Songs wie „The Lady is risen“ zu bieten. Doch auch der Song „Fol de rol“ glänzt in seinem eindruckvollem Folk-Gewand. Auch das eigens für den Sohn geschriebene Schlaflied „Einstein’s idea“ verzaubert.

Alles in allem ist der Longplayer gut gelungen.

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