Albumcheck | Bangerz von Miley Cyrus

Etwas mehr als drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums kommt Miley Cyrus mit einem neuen Longplayer daher, der polarisiert. Und auch sonst scheint Miley sich vehement gegen ihr altes Hanna Monatana-Image aufzulehnen. Wenn auch in etwas fragwürdiger Weise. 

Mit ihrem neuen Album „Bangerz“ hat nicht nur ein neues Label, neue Produzenten sondern auch ein neuer Sound bei der  20jährigen Einzug gehalten. Auch ihr Outfit hat sich massiv verändert. 

Als Vorgeschmack auf das neue Album gabe es bereits „We Can t Stop“ und „Wrecking Ball“ bereits zu hören. Die dazu gehörigen Musikvideos ernteten Anerkennung als auch Spott. Hier hat man es definitiv übertrieben. Doch man hat es erreicht, dass man über die Musikerin spricht und das Album mehr als nur promotet wird. Man hört einfach gespannt hin. Mitgewirkt haben unter anderem Pharell, Dr. Luke & will.i.am.

Das lässt zumindest Gutes erhoffen. Allerdings entpuppt sich der große PR-Gag als das, was er wirklich ist. PR. Und obwohl der Track „We can’t stop“ sicherlich zu den erfolgreichsten Songs der bisherigen musikalischen Karriere von Miley entpuppt, kann der Longplayer nur mit trotziger Durchwachsenheit glänzen.

Zwar sollen zahlreiche Feature-Gäste für den nötigen Hype sorgen, doch irgendwie blüht man nicht so wirklich auf. Vielleicht lässt sich das Album ohne Nackheit der Protagonistin einfach nicht verkaufen, schließlich handelt es sich um Wischi-Waschi-Einheitsbrei, der zwar seinen Weg in die Charts schafft, aber ansonsten an musikalischem Niveau nicht wirklich viel zu bieten hat. Über den inhaltlichen Sinn der Texte muss man hier auch nicht diskutieren.

Ein bissl weniger Außendarstellung, dann hätte man auch ein anderes Bild von der Künstlerin und dem Album an sich, denn gute Ansätze lassen sich hier und da dann doch entdecken.

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