Albumcheck | Sway von Blue October

Noch vor zwei Jahren haben wir euch das Album Any man in America von Blue October vorgestellt. Schon „damals“ waren wir von der Band begeistert. 

Nun meldet sich die Band um den charismatischen Sänger Justin Furstenfeld zurück. Der Longplayer „Sway“ zeigt eindrucksvoll die Entwicklung, welche die Musiker seit dieser zeit durchlebt hat. Bekannt für facettenreiche Rocksongs und eindringliche Texte, findet die Band für sich nun einen neuen inhaltlichen Ansatz.

„Bei diesem Album geht es darum, warum das Leben so schön ist. Es geht darum täglich seinen Ängsten zu begegnen, aber auch die kleinen Wunder zu bemerken. Es geht darum, mit sich selbst glücklich zu sein und zu begreifen, dass man das Leben nicht nur halbherzig angehen kann.“ so der Sänger über das Album.

Nach all den negativen Erfahrungen, welche im Vorgängeralbum verarbeitet wurden, sicherlich ein Muss. Nach Regen kommt bekanntlich Sonnenschein. Dies ist auch deutlich in diesem Werk zu bemerken.

Mit dichten und effektvoll instrumentierten Songs zeigen die vier Texaner ihre neugefundene Energie und Stärke. Die positive Einstellung zieht sich quasi durch das ganze Album, was es dadurch unverwechselbar macht. Neben melodischen Midtempo Stücken und Balladen sind knackige Rocksongs zu hören, womit sich sicherlich auch die „alten“ BO-Fans identifizieren können.

So verfügt „Angels in Everything“ über ein enormes Hitpotenzial. „Bleed Out“ welches in den USA als erste Single-Auskopplung zelebriert wurde, kann mit einem eingängigen Refrain und dem genialen Gesang punkten. Gänsehaut quasi garantiert.

Der Track „Fear“ bildet ein weiteres Glanzstück auf dem Silberling. Last but not least, aber deswegen nicht minderwertig auffällig ist der Song „To Be“, welcher mit Textzeilen aus dem großen Buch der Anonymen Alkoholiker besprochen wurde.

Alles in allem: ein super Album, welches definitiv im eigenen Schrank stehen sollte.

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