Albumcheck | Love In The Future von John Legend

Das fünfte Studioalbum des Amerikaners John Legend ist auf dem Markt und kann Gastauftritte von Rick Ross und Stacy Barthe vorweisen. Reicht das um zu überzeugen?

Bekommt man als Rock und Folk Hörer eine R’n’B Platte hingelegt, schaut man erst mal krumm. Bekommt man dann noch Robin Thicke, schaut man erst immer noch krumm, dann geschockt. Aber man reviewt, soll man ja.
Wenn nach einer Weile dann wieder ein R’n’B-Stück ins Haus flattert, überspringt man das krumm gucken gleich und ist schon mal etwas skeptisch. So ging es mir zumindest! Aber gut, Augen zu und Ohren auf. Die ersten Töne erklingen, John Legend legt los. Und hey – das ist ja nett.

Er singt über Liebe, das erwartet man ja auch, bei dem Titel. Aber er ist anständig, eben von der alten Schule. Kitschig? Ja! Aber man kann es ertragen.

Singen kann er und das ist doch schon mal etwas wert.

Mit Hilfe seiner warmen Stimme hat er jeden Track fest im Griff. Diese Gabe nutze Co-Produzent Kanye West wohl aus, denn so ziemlich jeder Song kann auch hauptsächlich nur durch den Gesang punkten. Sehr sehr schmale Arrangements, die ab und an etwas spannender klingen, aber trotzdem nicht die Welt bewegen.

Obwohl … „All Of Me“ lässt manch Frauenherz bestimmt etwas schneller schlagen.

Für R’n’B Freunde: empfehlentswert, für alle anderen: ihr könnt es hören, müsst aber nicht.

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