Albumcheck | Listen To Me: Buddy Holly“

Mit dem Tribute-Album „Listen To Me: Buddy Holly“, das in den USA zum 75. Geburtstag der so früh verstorbenen Musikerlegende erschien, wird nun auch hierzulande das hochkarätig besetzte Cover-Album veröffentlicht.

Zu hören gibt es die zeitlose Klasse der Buddy-Holly-Evergreens wie „Peggy Sue“, „That’ll Be The Day“ und „Not Fade Away“. Dachte ich zumindest. 

Für jemanden, der auf die originalen Platten von Buddy Holly zurückgeriefen kann, ist die Umsetzung der Songy eher eine Frechheit. Trotz der hochkarätigen Besetzung derer, welche die Songs gesungen und neu interpretiert haben.

Angefangen von den beiden Sixties-Pop-Großmeistern Brian Wilson und Ringo Starr, über Seventies-Rock-Koryphäen wie Jeff Lynne, Stevie Nicks und Jackson Browne, Country-Legionäre wie Linda Ronstadt, Lyle Lovett und Imelda May bis hin zu Rock’n’Roll-Revival-Crack Chris Isaak, den zeitgenössischen Popbands Cobra Starship und The Fray, sowie Szene-Jungstars Patrick Stump (Fall Out Boy) und Zooey Deschanel (She & Him), sie alle zollen dem genialen Mann mit der Brille auf diesem Album, mit mitreißenden Adaptionen seiner Klassiker, ihren Tribut.

Es fallen lediglich zwei Tracks ins Gehör, welche durchaus mit 10 Sternen bedacht werden könnten. Bis auf zwei bis drei weitere Ausnahmen ist der Rest leider verzerrt und grenzt zeitweise an eine Beleidigung an den Großmeister.

Ausführender Produzent des Tribute-Albums war übrigens Peter Asher, der nach seiner Musikerkarriere zum begehrten Produzenten avancierte, der unter anderem Linda Ronstadt, James Taylor, Cher, Bonnie Raitt und die 10.000 Maniacs produzierte. Doch das macht das Tribute auch nicht unbedingt besser.

 

1 Comment

  1. Nikolas sagt:

    Habe mir als alter Buddy Holly Fan das Album auch sofort, einen Tag nach dem Releas geholt, und kann der Redaktion nur zustimmen. Kein Vergleich zu den originalen Platten von Buddy Holly und absolut nicht die Qualität, die man sich hätte erhoffen können…

    PS: Tippfehler im 2. Absatz – „Songy“.

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