Albumcheck | 38 Degrees von Fight The Bear

Dass Indie-Pop/Rock mittlerweile als Hipstergenre verschrien ist, ist leider Fakt.

Fakt ist aber auch, dass es immernoch genügend Bands gibt, die so gar nicht ‚hip‘ und ‚trendy‘ sein wollen, sondern einfach Musik machen wollen. So auch Fight The Bear.

Mit ihrem dritten Album „38 Degrees“ wollen Fight The Bear, die am Liebsten live spielen, beweisen, dass BBC Radio One Recht hatte, sie zu empfehlen.

Durch das ausgefeilte Einsetzen der Instrumente in Zusammenarbeit mit dem Gesang gelingt es den Jungs den Hörer etwas zu manipulieren.
Beim ersten, zweiten und auch dritten Hören stellt man dies noch nicht fest. Danach aber, vorrausgesetzt man lässt sich darauf ein, nimmt uns die Band mit auf einen Tripp voller Emotionen.

So mag man der glücklichste Mensch sein, doch trotzdem lässt einen „It Gets Better“ nachdenklich werden.

„Wide Open“ zeigt die rockigere Seite des Longplayers und bringt uns zum gemütlichen Mitwippen und hey, mein Stift klopfte total im Rhythmus während ich schrieb.

Auf 38°C heizt uns das Album jedoch trotzdem nicht ein. Eine Platte, die man gerne hören kann. Ist man jedoch von dem ganzen Indiepop/rock sowieso nicht überzeugt, dann verpasst man nicht unbedingt „record of the year“.

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