Konzertcheck Wacken 2013 | Hellride – brutale Akustik-Entdeckung!

Nicht nur die „Großen“ sind ein Grund, nach Wacken zu pilgern. Es gibt auch einiges zu entdecken, wenn auch zum Teil gut versteckt. Das Nürnberger Trio Hellride zum Beispiel, die  die undankbare Position am herrgottsfrühen Morgen (also 13:00 Uhr) hatten und daher vor einer nicht sehr großen Menge Metalheads auftraten.

Diese jedoch hob es recht bald von den Bänken des Biergartens: Die drei Musiker mittleren metallischen Alters, die irgendwarum auch immer Priesterhemden trugen, lieferten ab. Fragt nicht nach Sonnenschein! Hellride sind Gesang und zwei akustische Gitarren, das muss reichen.  OK, ein wenig gemogelt haben die schon, gelegentlich wurden die Eierschneider durch Effektgeräte geschleift. Wir drücken mal ein Auge zu.

Hellride live in Wacken 2013

Hellride live in Wacken 2013

Das Ergebnis ließ sich hören- Metal-Klassiker (Slayer, Motörhead, Iron Maiden und so weiter) und ein paar eigene Werke, und ich vermisste weder Bass noch Schlagzeug! Sänger Tommy Klossek ist ein erstklassiger Frontmann. Spielt mit dem Publikum. Lässt es mitmachen. Kai Pasemann und Stefan Gassner Die Akustikversion des Amon-Amarth-Knüpplers „Pursuit of Vikings“ trieb nicht weniger als das Original.

Hellride sind eine Band die witzig ist und Spaß macht- ohne albern zu sein. Eine großartige Live-Truppe!

Demnächst bringen sie eine Platte raus. Näheres, sobald ich etwas habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.