Geschmackssache. Trotzdem objektiv bleiben.

Zu den Bewertungen auf Albumcheck.de gehören ja auch die bis zu zehn zu vergebenden Sternchen. Ziemlich bald frug ich mich- wann vergebe ich sechs, wann sieben Sterne? Was macht den Unterschied? Und weiters war mir schon immer klar: ob Musik gut oder schlecht ist entscheidet nicht mein Geschmack. Musik, die mir nicht gefällt, kann trotzdem gut sein und umgekehrt.

So entwickelte ich ein Bewertungssystem. Der Eindruck des gesamten Albums sowie jeder einzelne Titel werden anhand von bestimmten Kriterien bewertet.  Jedes Kriterium mit 0 (Nicht gut), 1 (ist OK) oder 2 (gut) Punkten. Bei mehr Punkten hätten wir wieder das Problem mit den feinen Abstufungen. Anhand eines bestimmten Schemas (auf Anfrage genaueres, ich will niemanden mit Details langweilen) errechne ich dann die zu vergebenden Sterne.

Zu bewerten sind zum Beispiel die Dynamik (=Lautstärkeunterschiede in einem Stück), ob die einzelnen Titel einigermaßen verschieden sind, wie diffenziert gemischt wurde und dergleichen. Damit habe ich es leichter, am Boden zu bleiben und nicht gar zu subjektiv zu werden. Wirklich ganz sachlich zu sein wird unmöglich sein. Aber konsequent angewendet ist ein Bewertungsbogen nützlich.

1 Comment

  1. Ja.

    Tolle Überschrift? Ich finde sie zumindest positiv. 😀 Heute mal extern ein Artikel über meine Methode, Platten zu bewerten. Hatte ich hier schon mal angerissen.

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