Albumcheck | The Flight of Apollo: Jupiter

Die Musiker sind allesamt keine unbeschriebenen Blätter. Und The Flight of Apollo als solche waren auch schon mit 30 Seconds to Mars auf den Brettern. Ich nenne es wie die anderen auch einfach mal Rock, was die  Österreicher da auf einem Silberling konserviert haben.

Schwere Gitarrenriffs a la Heavy Metal wechseln mit Elektrosounds, die so klingen, als hätte man in den sechzigern mit der heutligen Technik den Sound der Achtziger überholen wollen. Und zwischendrin hispano-klassische Klänge. Oder fast klassische Pianopassagen. Die Mucke auf dem Album Jupiter ist sorgfältig durchkomponiert, wenn sie auch etwas mehr Dynamik vertragen könnte und die Vocals manchmal etwas kraftlos klingen.

Die Musik kommt allerdings insgesamt mit Schmackes und ist auf ihre Art besonders. Manchmal sogar unanständig (da ist irgendwas mit Porno!).

Reinhören lohnt sich auf jeden Fall, und Freunde des Ungewöhnlichen könnten bei The Flight of Apollo Beute machen. Ab dem 30. August im Handel.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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