Albumcheck | The Fight von Lilly Wood & The Prick

Ganze vier Jahre hat es gedauert, bis das erste Album „Invicible Friends“ in den Läden stand. Mit „The fight“ legen Lilly Wood & The Prick nun ihr zweites Album vor. 

Kennengelernt haben sich die beiden Protagonisten, Nili Hadida und Benjamin Cotto, in einer Pariser Bar. Seither machen sie Musik, die getragen ist von einer unbeschreiblichen Leichtigkeit. 

Trotzdem einer melancholischen Grundstimmung wird die Musik durch sonnenhellen Optimismus erwärmt. Eine Mischung aus Folk, Blues und Pop, die sich mit Elektro zusammenfindet. Anfangs noch digital unterwegs, hat sich die Musik auch physisch etablieren können.

Es geht um die Zeit des Übergangs vom Jugendalter hinüber ins Erwachsensein. Verwirrend, aber kreativ umgesetzt. Rauschanfälle des Glücks und das brachiale Aufknallen der Realität werden hier vertont. Gekonnt., wie wir finden. Neben dem nötigen Tiefgang, den das Thema verursacht, hat man sich auf musikalische Freiheit geeinigt.

Produziert wurde das Werk wurde „The Fight“ von Pierre Guimard und Pierrick Devin, dessen Handschrift sich nicht verleugnen lässt. Sie haben dafür gesorgt, dass der Klangkosmos akzentuierter klingt.

Sehr schick!

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