Albumcheck | Karamelo Santo von Karamelo Santo

Diesem Bonbon gelingt alles und es klebt nicht – so könnte man eine Lobeshymne auf die Boca-Boys beginnen. Die Reise vom Rio de la Plata Rock über Ska, Cumbia, Tex-Mex bis zu Salsa berührt Beine und trifft ins Herz. Karamelo Santo, die wohl bekannteste argentinische Formation ihres Genres, wird uns auch dieses Jahr, wie schon in den letzten Jahren, ihren Sound aus LatinSka, Reggae, Cumbia, Rock und Punk um die Ohren hauen, dass es eine wahre Freude ist.

Sie könnten sich auf eine fast 20-jährige Bandgeschichte ausruhen. Stattdessen produzieren die Musiker Jahr für Jahr ein neues Album und widerlegen das Klischee, dass alles, was in der Kapitale nahe am Wasser baut, mit Tango getränkt sein muss. Dieses mal handelt es sich um den selbstbetitelnden Longplayer „Karamelo Santo“.

Die umtriebigen Argentinier sorgen mit ihrer Mischung aus politischen Texten und extrem tanzbarem Sound für Furore und verfügen in ganz Europa über eine treue Fangemeinde.

Hier sollte man unbedingt reinhören, ein Ohrbesuch lohnt sich. Denn Karamelo Santo bringen es wie immer auf den Punkt. Schlau inszeniert.

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