Albumcheck | Coming Back Soon von The Great Faults

Okay. Die Aufnahme auf dem aktuellen Album „Coming back soon“ von The Great Faults ist zwar nicht die Beste, aber wen schert das schon. Zumindest nicht den Schäfer. 

Sollte man nicht doch lieber den Hut ziehen, vor einer band, die ein Album in kompletter Eigenregie zu verantworten hat? Also erheben wir uns von den Plätzen, setzen den Hut ab und verneigen uns. 

Wir wollen auch gar nicht erwähnen, dass es sowas wie ein Booklet gar nicht gibt. Also, schreibt euch das hinter die Ohren, wenn ihr das nächste Mal zurückkommt, dann bringt wenigsten ein Booklet mit. Auch wenn es nur aus euren Songnotizen (bor, der war jetzt sowas von ausgelutscht) besteht. Ansonsten würde sich Zeitungspapier, getrocknete Blätter oder auch eine Deutschland-Fahne (für die Patrioten unter uns) eignen.

Doch kommen wir zu der Musik der aus Mülheim stammenden musikalischen Vertreter der Band. Man hat es hier mit wirklichen Handwerkern zu tun. Das sind diese aussterbende Art von Musikern, die noch aufs Schlagzeug draufhauen, Gitarrensaiten zupfen und in ein Mikro singen.

Auf dem Longplayer haben sich elf Songs versammelt, wenn man das Intro mitzählt. Die Demo artete in dynamischen und treibenden Sound aus. Wiederstand ist zwecklos, denn man ist sofort vom ersten Ohrenblick der Musik schutzlos ausgeliefert.

Im bereich Indie und Rock hauen die zwei Protagonisten den Fans musikalische Pflastersteine um die Ohren, dass einem hören und sehen vergeht. Im positiven Sinne, denn mit so viel ehrlicher Musik droht man erschlagen zu werden.

Gelunger Mix aus Rock, und allem was noch so Spaß und Krach macht.

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