Albumcheck | Come Hell Or High Water von December Peals

Das Album „Come Hell Or High Water“ von  December Peals ist da und es klingt fast so, als wenn sich die Band ein wenig neu erfunden hätte.  

„Sind das nicht die und die?“, „Hab ich die nicht da und da schon mal gesehen?“ oder „Haben die nicht schon mit dieser oder jener Band gespielt?“ Wenn man in den letzten 12 Jahren nicht völlig im hiesigen Musik-Niemandsland vor sich hingedämmert hat, sind das Dinge, die einem vielleicht zuerst bei den DECEMBER PEALS in den Sinn kommen.

Wer sie live erlebt hat, weiß um ihre leidenschaftliche Bühnenperformance. Musikalisch hauen die DECEMBER PEALS uns alle Gefühle um die Ohren, die man mit diesem Titel ihrer kommenden Platte assoziieren könnte.

Hat ein bisschen was von Mittelfinger-Mentalität. Aber auch Melodien finden auf dem Silberling ihren Platz. Es strotzt nur so voller Rotz und Röhre. Die passende Authentizität, welche das 11 Song starke Machwerk versprüht, rührt aus der Live-Aufnahme.

Mal stumpf und rotzig. Mal bluesig und ruhig, mal hart rockig. Wer jetzt unbedingt ein Name-Dropping braucht, wird dadurch trotzdem nicht weiterkommen. Gott sei Dank.

 

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