EP-Check | Ductape von Ducs

Im Jahr 2009 tauften Christian, Sören und Malte ihre Band auf den bizarren Namen Down Under City Surfers. Die Abkürzung: DUCS. Bis heute wollen die Jugendfreunde eventuelle Metaphern nicht erläutern.

Sie geben lediglich zu Protokoll, das sie nicht vom fünften Kontinent stammen, keinen ornithologischen Entenfetisch zelebrieren und schon gar nicht urban surfen. Soso, jetzt sind wir also auch nicht viel schlauer. Macht ja nix, denn schließlich hören wir uns lieber ihr „Ductape“ an.

Eine EP, welche auf dem Label Timezone Records erschienen ist und sechs Songs vorweisen kann. Rockig, rauh und ungeschliffen kommt das Ductape daher.

„Unser Ziel ist es das Publikum aus ihrem Alltag zu reißen und mit ihnen abzugehen. Protestieren und predigen sollen andere“ bestätigen auch die Brüder Malte (Bass) und Sören Schalk (Schlagzeug).

Das Trio musiziert geradlinig und aus dem Bauch heraus. Eine besondere Gabe, den man den Rockern zugestehen kann. Hier werden die Songs noch einfach aus dem Ärmel geschüttelt. Aus diesem kommen dann Songs wie „Get Up ́N ́ Go“ oder „Oldschool“.  Jeder professionelle Songwriter würde sich für diese Gabe, einen 2 Minuten und 50 Sekunden Hit derart locker aus dem Ärmel zu schütteln, die Hand abhacken oder vielleicht auch seine Mutter verkaufen.

Schade, dass das vollständige Album erst für Anfang 2014 geplant ist.Die EP verspricht schon mal Gutes.

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