Albumcheck | Yeezus von Kanye West

Kein Cover – soweit so gut. So schaut das neue Album  “Yeezus” von Kanye West aus. Das sechste Studioalbum von West ist progressiv und laut. Wer gute Laune, coole Beats und ein funkelndes Album erwartet , ja der sollte sich besser woanders umschauen. Denn der Longplayer ist sehr Elektro- und sogar Acid-lastig.

Und ehrlich gesagt, musste ich bereits nach der Hälfte des Albums abschalten, da mir der Sound zu was von auf den Zeiger ging. Ohrenkrebs erster Güte. Manche mögen es vielleicht experimentell nennen, dem kann ich jedoch weniger zustimmen. 

Auch das Scheibchen technisch gut gemacht ist und sicherlich auf hohem Niveau liegt, würde ich dieses Album eher als Flop betiteln. Auch wenn eine einzige Single aus “Yeezus” vorab veröffentlicht wurde, …… um die Neugierde der Fans zu schüren. Bei der Promo zum Werk handelte es sich wohl eher um eine Art Negativ-Vermarktung.  Könnte hier vielleicht übertriebener Narzissmus dahinter stecken?

Mir ist eh nicht wirklich klar, warum Kanye West so hoch gejubelt wird. Und auch der Longplayer ist eher als ein misslungendes Experiment anzusehen. Und auch nach dem zweiten Hinhören (und noch zahlreichen danach) ist die Platte einfach nur grausam.

Ich habe gehört, es soll Kanye West bei diesem Album nicht darum gehen, dass seine Songs im Radio gespielt werden. Und die Verkaufszahlen sollen im auch egal sein. Wer’s glaubt?!

Er macht das alles aus reinster Nächstenliebe und verpulvert einfach mal sein Geld für Studioproduktionen. Und man hört,  dass sich West für seinen Silberling viel Arbeit gemacht hat. Von der Zeitlichen Komponente mal ganz abgesehen.

Also bitte?!

Hier das Tracklisting: 

01. On Sight
02. Black Skinhead
03. I Am A God (Featuring God)
04. New Slaves
05. Hold My Liqour (Feat. Chief Keef)
06. I’m In It
07. Blood On The Leaves
08. Guilt Trip
09. Send It Up (Feat. King L)
10. Bound 2

 

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