Albumcheck | Watching Movies With The Sound Off von Mac Miller

Wer zum Teufel ist bloß Mac Miller?  Letztes Jahr belegte Miller zwischenzeitlich sogar Platz #1 der deutschen iTunes-Charts. Sein Album „Blue Slide Park“ konnte in den Staaten sogar  Platz #1 der offiziellen Billboard-Charts einheimsen.

Nun veröffentlichte er im Juni seinen Nachfolger „Watching Movies With The Sound Off“. Als erster Vorbote wurde die Single „S.D.S.“ veröffentlicht, welche zugleich die Fangemeinde erfreute. 

Für sein zweites Album hat sich Miller Verstärkung von Schoolboy Q und Ab-Soul, Earl Sweatshirt und Tyler, The Creator – und auch Cam’Ron und Snoop Lion (sprich: Snoop Dogg) ins Boot geholt. Beteiligte Produzenten sind u.a. Pharrell Williams, Diplo und Fly Lo.

Mac Miller stammt aus der Arbeiterstadt Pittsburgh und hat weltweit binnen kürzester Zeit über 4,5 Millionen Singles verkauft. Mit seinem Debütalbum, das sich inzwischen rund 400.000 Mal verkauft hat, gelang es ihm als erstem Independent-Künstler seit 1995, die Spitze der US-Billboard-Charts zu erobern.

Und auch das neue Scheibchen ist gut gewürzt. „Watching Movies With The Sound Off“ ist in vielerlei Hinsicht ein wirklich beeindruckendes Album. Miller hat eine erstaunliche Weiterentwicklung vollzogen. Seinen eigenen Sound hat der Künstler noch einmal mehr perfektioniert. WMWTSO ähnelt zwar ein wenig dem Vorgänger „Blue Slide Park“, jedoch birgt der Stil auch etwas ganz neues wieder. Das Scheibchen ist gut durchdacht und sprüht vor Detailverliebtheit. Zudem ist das Werk enorm vielseitig. So finden sich viele nachdenkliche und emotionale Tracks, die vor tiefgründigen Texten nur so strotzen. Depressiv wirkt Miller dabei nicht. Ein absolutes Highlight der Platte ist die Pharrel-Produktion „Objects In The Mirror“.

Sehr, sehr schick! Und bei 19 Songs kann man auch nicht meckern.

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