Albumcheck | Vitreous von O Emperor

Einflüsse von Radiohead bis zu den Beach Boys. Diese finden sich in der aktuellen Arbeit von O Emperor wieder. Hören kann man dies auf dem Album „Vitreous“, welches seit dem 21. Juni im Handel erhältlich ist. 

Lediglich neun Stücke haben es auf den Longplayer geschafft. Hier gibt es also schon einmal Abzug in der Endnote. Wollen wir nicht so streng sein, denn schließlich ist der Band ihr Studio unterm Arsch abgebrannt. 

Die Stücke dauern auch kaum länger als dreieinhalb Minuten. Auch nicht gerade ermutigend. Was man jedoch zu hören bekommt, kann jedoch überzeugen. So durchzieht eine erstaunliche Direktheit diesen Longplayer, dem man vom Sound her auch als Konzeptalbum betrachten könnte.

Pulsierende, geordnete Rhythmen und Flächen, die einen Glückszustand simulieren. Dazu kommt ein stark verzerrtes Schlagzeug mit fast sakralem, körperlos.mehrstimmigen Gesang. O Emperor sind wie Phoenix aus der Asche auferstanden, um einen epischen und schwungvollem Sound zu erschaffen.

Nett gemacht!

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