Albumcheck | Invisible Empire // Crescent Moon von KT Tunstall

Drei Jahre nach dem letzten Longplayer gibt es nun das neue Werk  „Invisible Empire // Crescent Moon“ von KT Tunstall. 

Mit ihrem neuem Scheibchen bewegt sich die schottische Musikerin weitab vom Mainstream.  Der Albumtitel ist zweigeteilt, weil KT Tunstall mit ihrem neuen Studioalbum zweierlei gelingt: Einerseits kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück, weil die neuen Songs ähnlich schlicht und schnörkellos anmuten wie ihre allerersten Aufnahmen; und doch hat sie ihren Sound mit all seinen aufrichtigen Country-, Pop- und Folk-Anklängen abermals weiterentwickelt und weiter verfeinert. 

Ihr Album beschreibt sie selbst als: „Songs, die mir allesamt aus der Seele sprechen.“ KT Tunstall schafft es dabei die Eigenart ihres Stils beizubehalten. Ein Abklatsch Fehlanzeige. Es ist zwar ein typisches Tunstall-Album,  dennoch wirken ihre Arrangements neu und frisch.

Textlich ist das Scheibchen häufig sehr persönlich. Ferner benötigt die Musik und die wohlplatzierten melodien eine gewisse Anlaufzeit, um ihre volle Stärke zu entfalten. Es ist also nicht alles beim ersten Hören zu vernehmen. Vielmehr strickt sich das Klangmuster wohltuend in die Ohren.

KT Tunstalls Stimme ist ebenfalls reifer geworden. Die Sängerin klingt erwachsener und selbstbewusster.

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