Albumcheck | For in my way it lies von Jesper Munk

Es war einmal eine jungen Garage-Sixtiesrockband, die sich da LiLa’s Riot nannte.

Wie kommt ein fast Zwanzigjähriger dazu, solch unverschämt gute Coverversionen von Blues-Legenden wie Little Walter und Etta James im Repertoire zu haben, um dann auch noch äußerst stilsicher mit überraschend reifen Eigenkompositionen auf dem Pfad moderner Bluesrocker wie Jon Spencer, Jack White oder den Black Keys zu wandeln? Als Münchner Straßenmusiker und Support für Americana-Legenden wie Michael Hurley oder Willard Grant Conpiracy hat er sich längst lokale Berühmtheit erspielt. Jetzt wurde es höchste Zeit sein erstes Album aufzunehmen, ein überraschend, geniales Blues-Album mit purem RetroFeeling, aufgenommen in Mono und mit einer authentischen Leidenschaft, die einen aufhören lässt. 

Irgendwann spaltete sich Jesper Munk ab und macht seitdem Musik im Stil 30er und 40er Jahre, die jedoch mit Rock vorbelstet ist.

Zu hören gibt es das Ergebnis auf dem aktuellem Werk „For in my way it lies“. Der Longplayer wurde am 14. Juni veröffentlicht.

Und trotz der originellen Zusammenstellung der Musik und auch der gut gemeinten Kompositionen, klingt das Scheibchen irgendwie grausam. Mehr kann man da jetzt auch nicht schreiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.